Die Reikigeschichte
Mikao Usui, geborgen 1865 in Japan gilt als der eigentliche Wiederentdecker einer universellen, heilenden Energie, die er Reiki nannte.
1914 ereignete sich eine dramatische Wende in seinem Leben. Seit langer Zeit versuchte Usui die tibetischen Heilgeheimnisse zu entschlüsseln, das Geheimnis der Heilungen die Buddha oder Jesus vollbracht hatten zu ergründen. Sein Ziel war mit diesen Energien in Kontakt zu kommen, um sie selbst anwenden zu können. Die überlieferten Schriften, die er in vielen Ländern studierte, sprachen oft von dieser Energie, er fand aber nirgends einen Hinweis, wie er selbst mit dieser Energie in Kontakt treten konnte. Der Abt eines Klosters riet ihm, seine Antworten in der Meditation zu suchen. Daraufhin zog sich Usui zurück, um auf dem Berg Kurumayama zu fasten und zu meditieren. Am letzten Tag der 21-tägigen Meditation hatte Usui Laut Hawajo Takata regelrechte Erscheinungen. Ein starkes Licht drang durch sein drittes Auge in seine Stirn ein, und zeigte ihm Lichtblasen in allen Regenbogenfarben, die Symbole und Informationen zur Anwendung der universellen Liebesenergie enthielten.
Mikao Usui nannte diese Energie "Reiki."
Er praktizierte Reiki viele Jahre lang erfolgreich und gründete eine Reiki-Klinik, an der er auch Reiki lehrte und interessierte Menschen in Reiki ausbildete.
Eine seiner Schülerinnen, Hawajo Takata, brachte Reiki 1938 in die westliche Welt. Reiki hat seitdem ständig an Popularität zugenommen. Viele Tausende von Menschen wenden Reiki für sich und zum Wohle anderer Menschen seitdem an.
1926 starb Mikao Usui an den folgen eines Hirnschlages. Er wurde auf dem Saihji-Friedhof nahe Tokio bestattet. Dort kann man heute noch sein Grab besuchen, das eine ausführliche Inschrift enthält mit dem Hinweis, daß Usui 2000 Schüler und 16 Reiki-Meister hinterlässt. Die Grabinschrift gibt auch seinen Charakter mit den Worten wieder "Dr. Usui war sehr warmherzig, einfach und demütig"